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Unser Buchtipp

Zum Inhalt:
In einem gemütlichen Cottage in England verbringen die vier Bird-Geschwister eine idyllische Kindheit voller Wärme und Harmonie. Bis zu jenem schrecklichen Osterwochenende, nach dem nichts mehr ist wie zuvor. Die Jahre vergehen und schon bald scheint es, als wären sie nie eine Familie gewesen. Doch dann erreicht die in alle Himmelsrichtungen zerstreuten Birds eine Nachricht, die sie zurückkehren lässt in das Haus in dem sie aufgewachsen sind. Endlich sollen sie die Wahrheit erfahren über das, was an jenem Osterfest vor vielen Jahren wirklich geschah.


Meine Meinung:
Auf 425 Seiten lässt uns die Autorin am Leben der Familie Bird teilhaben, erzählt in der Gegenwart und führt uns mit Rückblicken in die Vergangenheit. Besonders die eingebauten E-Mails der Mutter Lorelei fand ich schön, sie lockern den Roman auf und berühren. Man bekommt tiefe Einblicke in die bewegende Geschichte einer Familie, die sowohl Glück erlebt wie auch Leid erfahren muss. Spannend und durch die verschiedenen Charaktere der Familienmitglieder geprägt zeigt Lisa Jewell in dem Roman auf, wie leicht eine Familie zerbrechen kann und wie die Krankheit des einen das Leben des anderen unaufhaltsam beeinflusst. „Der Flügelschlag des Glücks“ verbindet den Wunsch, den Kindern eine glückliche Kindheit voller Liebe und Erinnerungen zu schenken und greift dabei das zwanghafte Verhalten des Messie-Syndroms auf, das alles verdrängt und Einsamkeit hinterlässt.

Dieses Buch hat mein Wochenende in Beschlag genommen und es unmöglich gemacht, es zur Seite zu legen. So leicht auch der Titel klingt, man bekommt eine komplexe Familiengeschichte, die stellenweise bedrückend wirkt und dennoch berührt.

Fazit – eine absolute Leseempfehlung!

Schöne Lesestunden wünscht euch Astrid

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